Schlaf und Erholung

Fußball ist ein überaus intensiver und körperlich enorm fordernder Sport. Um den hohen physiologischen Anforderungen gerecht zu werden, benötigt der Körper auch die entsprechende passive Erholung. Damit ist nicht nur das „chillen“ auf der Coach oder vor der Konsole  gemeint, sondern auch der Schlaf. Die Regeneration ist wichtig für Leistungsaufbau und –erhalt.

Erholungsfunktionen, die tagsüber nicht möglich sind, können während des Schlafs stattfinden. Regenerations- und Speicheraufbaumaßnahmen werden vor allem im Schlaf aktiviert. Zum Beispiel werden vornehmlich in der Schlafphase Wachstumshormonen ausgeschüttet, Muskeln aufgebaut und Verletzungen regeneriert. Der Körper nutzt diese Ruhephasen also dafür, um auf vorangegangene Belastungen mit den entsprechenden Regenerationsvorgängen zu reagieren. Dein Körper sammelt Kraft und Energie für den nächsten Tag und „heilt“ sich selber.

Wenig Schlaf beeinflusst aber auch Deine Konzentration in der Schule und im Sport. Das ist im Fußball nicht unbedeutend und kann von Unachtsamkeit während des Spiels oder Training bis hin zu Verletzungen führen. So kann eine schlaflose Nacht vor einem Spieltag also mehr bedeuten als nur einen Punktverlust.

Als heutiger Spieler, welcher zusätzlich zu den hohen Anforderungen an Schule einen leistungsorientierten Sport nachgeht, braucht die Erholung. Denn Dein Körper und Kopf muss für Schule und Sport gleichermaßen fit sein.

Wie lange Schlafen?

Da gibt es unzählige Aussagen. Die Bedürfnisse des Einzelnen können sich stark unterscheiden und sind vor allem von der Dauer des Tiefschlafs bestimmt. Die eine Person schläft weniger, die andere Person schläft mehr, um fit zu sein. Daher sind Empfehlung wie X-Stunden Schlaf schwierig. Du musst Deinen eigenen Schlafrhythmus, vor zum Beispiel einem Wettbewerben, finden. Du merkst selber am besten, wann Du fit bist und wann eher träge. Wenn Du jeden Morgen schwer aus den Federn kommst und gar nicht in Schwung kommst, dann kann dieses natürlich ein Anzeichen für zu wenig Schlaf sein. Klar ist auch, dass Du nicht vor einem Wettbewerben die „Nacht zum Tag“ machen solltest.

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